Luna Rossa
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HNA: Dienstag, 11. März 2014

Urlaubsgrüße aus dem Süden

Kasseler Band Luna Rossa stellt neue CD vor

VON STEVE KUBERCZYK-STEIN

KASSEL. Was für ein Wetter am Wochenende! Das passende Konzert dazu gab es in der Kreuzkirche: Melodien des Südens und mediterranes Flair erwarteten das Publikum. Die Kasseler Formation „Luna Rossa“ präsentierte vor 200 Besuchern ihre neue CD „toute la vie“- eine musikalische Reise durch Länder wie Argentinien, Frankreich, Spanien, Italien, Brasilien.

Das Publikum hatte viel Grund zum Schwelgen und Träumen, wurde aber auch rhythmisch stimuliert. Viele Stücke waren bekannt - Ohrwürmer oder Ohrenschmeichler, auch aus Filmen wie „Die fabelhafte Welt der Amelie“ oder dem Krimiklassiker „Kommissar Maigret“. Die Musiker von „Luna Rossa“zeigten sich in bester Spiellaune. Wunderbar warm und mit charismatischer Strahlkraft kam das Saxofon von Passon rüber, verspielt, lebendig, lebensfroh das Akkordeon von Reinhard Ochtendung. Dazu der flotte Kontrabass von Harry Erbroth und das gekonnte Gitarrenspiel von Frank Brinkmann, der sich auch mit einigen mitreißenden Soli seinen Beifall verdiente.

Tango und Bossa Nova grüßten, auch leichte Valse-Musette. Der Wiedererkennungswert sorgte für zusätzliche Gute-Laune-Werte: „Das kenn ich doch!“ Zum Beispiel Klassiker wie Joe Dassins „Septemberwind“. Auch mit dabei Astor Piazzollas „Libertango“ und Evergreens wie „Petite Fleur“. Das Publikum bedankte sich mit lautem Beifall. Foto: Schachtschneider

 

Waldeckische Landeszeitung / Frankenberger Zeitung: Mittwoch, 10. Oktober 2012

Urlaubsträume vor der Musiktruhe

"Buona Sera Signorina" - "Luna Rossa" aus Kassel gastiert in der Vöhler Synagoge

VON DR. LOTHAR JAHN

VÖHL. „Luna Rossa - das ist Dolce Vita in Bella Italia mit einem Glas Rotwein in der Hand und einer schönen Perle im Arm“, so stellte Sänger und Saxophonist Rüdiger Passon das Lebensgefühl vor, das seine Gruppe musikalisch transportieren möchte, Es wurde ein nostalgischer Samstagabend, an dem die Fernweh-Klänge aus Opas Schallplattenschrank fröhliche Wiederkehr feierten. Das Repertoire der vier stammte zum größten Teil aus einer Zeit, in der man vom Urlaub vor der Musiktruhe träumte, statt wirklich in den Flieger gen Süden zu steigen.

Wer sich nach dem ungemütlichen Herbsttag vor einem kalten Konzertabend in der Alten Synagoge gefürchtet hatte, wurde positiv überrascht: Die Heizungsanlage des Kulturtreffpunktes funktionierte mehr als gut und die Musik brachte Sonne ins Herz.

Aus Paris grüßten Kommissar Maigret und Edith Piaf, aus Brasilien das „Girl From Ipanema“, aus der Türkei (oder war es doch Griechenland, beide Länder streiten sich über die Herkunft des Liedes) „Miserlou“, die geheimnisvolle Schöne aus dem Osten. Und natürlich immer wieder Italien, lange Jahre der Inbegriff deutscher Feriensehnsüchte: Dann hieß es „Buona Sera Signorina“ in lauen Sommernächten, bevor man eben doch wieder mit einem „Arrivederci Roma“ im engen VW-Käfer in die kalte Heimat zurück musste. Luna Rossa aus Kassel machte die guten alten Schnulzen mit einer ordentlichen Prise Swing und Improvisationsfreude bekömmlich. Musikalisch überzeugte vor allem das exakte Parallelspiel von Akkordeon und Saxophon, dabei entstand oft geradezu orchestraler Klang.

Für sicheren Grund und jazzigen Groove sorgte Harald Erbroth am Kontrabass. Gitarrist Hans Schmöle hielt sich dezent im Hintergrund, bis er bei diversen Soli dann mit Fingerfertigkeit brillieren konnte.

Insgesamt dominierte trotz der heißen Temperaturen in der restlos ausverkauften Synagoge und in den Traumzielen der Evergreens eine cool-relaxte Musizierhaltung, die nur von Reinhard Ochtendung durchbrochen wurde, der vollansteckender Lebenslust seine Quetschkommode nach allen Regeln der Kunst bearbeitete.

Die Fernweh-Melodien wurden durch Filmmusik-Klassiker von „Amelie“ bis „Das Leben ist schon“ ergänzt - so ließ sich das Konzert auch mit geschlossenen Augen genießen, das Kopf-Kino stellte sich umgehend ein. Trotz der brütenden Hitze im Saal ließ das sichtlich angetane Publikum die Musiker dann auch erst nach der dritten Zugabe gehen. Foto: Jahn


HNA: Dienstag, 24. Januar 2012

Einmal um die Welt

Das Kasseler Quartett Luna Rossa überzeugte am Sonntag in der Kreuzkirche

VON WOLFGANG WOLLEK

KASSEL. Das Kasseler Quartett Luna Rossa überzeugte am Sonntag in der Kreuzkirche. Ein Herr im weißen Anzug schippert auf einem weißen Motorboot über den Gardasee - mit diesem Bild des Chansonniers Joe Dassin stimmte Rüdiger Passon sein Publikum auf den Song „L’été Indien“ ein. Passon, eleganter Sänger und versierter Saxofonist von Luna Rossa, gab beim Konzert in der Kreuzkirche mit gefülltem Rotweinglas stilecht den mediterranen Bonvivant. Dieses spezielle Lebensgefühl, gleichermaßen geprägt von Leichtigkeit und Melancholie, verstand die vierköpfige Gruppe an diesem verregneten Abend durchaus authentisch zu vermitteln.

Den überraschenden Anfang machte der unauffällig, aber sicher agierende Bassist Harry Erbroth, ehe sich seine Mitmusiker aus dem Chorraum dazugesellten. Die Reaktionen der sehr zahlreichen Zuhörer steigerten sich peu à peu von freundlichem Beifall bis zu begeistertem Pfeifen und Trampeln.

Luna Rossa boten eine kurzweilige, bewusst nostalgisch ausgerichtete musikalische Weltreise über Italien, Frankreich, den Balkan und Südamerika mit kreativen Interpretationen teils bekannter Stücke. So wurde der klassische Bossa-nova-Titel „The girl from Ipanema“ verblüffend mit akustisch erzeugten Regenwald-Geräuschen eingeleitet.

Dabei bearbeitete der souveräne Akkordeonist Reinhard Ochtendung sein Instrument wie ein Perkussionist. Die Eigenkomposition „Tango Luna Rossa“ hatte Gitarrist Hans Schmöle mitgebracht, bei der er sein facettenreiches Spiel mit flinken Single-Note-Läufen und Arpeggios garnierte.

Nach gut zwei Stunden und Zugaben durfte Luna Rossa die Altarbühne verlassen, nicht ohne Geburtstagskinder und Walzertänzerinnen mit CDs beschenkt zu haben. Foto: Schachtschneider

 

HNA: Freitag, 31. Dezember 2010

Vom Süden träumen

Das Kasseler Band Luna Rossa lud im im Theaterstübchen zum Entspannen ein

VON STEVE KUBERCZYK-STEIN

KASSEL … Tangomusik von Großmeister Astor Piazzolla, so relaxed intoniert, dass man hätte in der Hängematte mitschwingen können, Bossa Nova leicht wie eine Sommerbrise … Die Melodien perlten wie prickelnde Sodabläschen von der Bühne … Passon besitzt die passende Stimme dazu ... als Chanson-Barde und Saxofo­nist ist er ausgezeichnet. Das gilt auch für seine Bühnenkol­legen Reinhard Ochtendung (Akkordeon), Hans Schmöle (Gitarre) und Harald Erbroth am Bass ... der Gesamteindruck der Musik sorgte für Vorfreude auf wärmere Zeiten. Das Publikum bedankte sich mit viel Beifall. Foto: Malmus

 

HNA: Dienstag, 16.September 2010 

Im Zeichen des roten Mondes

Das Kasseler Quartett Luna Rossa sorgte im Theaterstübchen mit Musik aus aller Welt für eine gute Zeit

VON GEORG PEPL

KASSEL. Es war ein Abend im Zeichen des roten Mondes. Und der leuchtete international. Es gab traurige französische Walzer, coolen Bossa nova, heißen Tango, Schmachtendes aus Italien und ein wenig Balkansound. Eine Melange, serviert mit vibrierendem Saxofon, charmantem Gesang, kleinen Soli ….  Die Band, sich zu immer stärkerer Spielfreude steigernd, schenkte den Zuhörern mit bekannten, nostalgischen Melodien eine gute Zeit. Man reagierte begeistert, um nicht zu sagen mondsüchtig. Nach fast zwei Stunden zauberten Luna Rossa  „Bésame mucho“, „Beyond the Sea“ und „La vie en rose“ hervor. Die Leute hätten mehr gewünscht … Foto: Malmus

 

HNA: 10. August 2010

Vom Tango bis zum Kommisar

Die vielseitige Formation "Luna Rossa" mit Filmklassikern in der Konzertmuschel im Bergpark

VON STEVE KUBERCZYK STEIN

KASSEL. Musika-lische Grußkarten aus aller Welt … verschickt die Band Luna Rossa gern an ihr Publikum. Im Gegensatz zu den kleinen Aufklapp-Karten, die beim Öffnen mit ihrem Dudelklang das musikalische Ohr alles andere als verwöhnen, ist der Sound, den Harald Erbroth (Bass), Rüdiger Passon (Saxofon, Gesang), Reinhardt Ochtendung (Akkordeon) und Hans Schmöle (Gitarre) kreieren, ein echter Ohrenschmeichler. Vom Bossa Nova zum Tango und von dort aus zur Filmmusik ist es für Luna Rossa nur ein kleiner Schritt. Geschmeidig, entspannend, nostalgisch. Und das Ganze umgarnt - wie ein Seidenschleifchen ein edles Geschenk - die charmante Moderation von Rüdiger Passon ….  Foto: Fischer